"Einhundert Jahre nach Hubert Schmidt - Deutsch-Rumänische Kooperation in der Archäologie"

Josef Karl, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft Bukarest, bei der Eröffnung der Tagung Bild vergrößern Josef Karl, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft Bukarest, bei der Eröffnung der Tagung (© Deutsche Botschaft Bukarest)

Am 12. und 13. Juni 2012 besuchte der Kulturreferent der deutschen Botschaft, Josef Karl, Iasi, wo er die Tagung "Einhundert Jahre nach Hubert Schmidt - Deutsch-Rumänische Kooperation in der Archäologie" eröffnete, die von dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI), dem Institut für Archäologie der Academia Romana und dem Deutschen Kulturzentrum Iasi durchgeführt wurde.

Die Anfänge deutsch-rumänischer Kooperation auf dem Gebiet der Archäologie gehen auf die Zusammenarbeit von Ion Andriesescu und Hubert Schmidt (1864-1933) zurück. Beide Archäologen hatten gemeinsam in Berlin studiert und analysierten seit 1912 die Cucuteni-Kultur, die von 4800 bis 3500 v. Chr. andauerte, und deren Siedlungsreste nahe Iasi entdeckt wurden. Heute, einhundert Jahre nach Hubert Schmidt, der als Namensgeber der Cucuteni-Kultur gilt, wird diese erfolgreiche deutsch-rumänische Zusammenarbeit kraftvoll fortgesetzt, auch durch die Tagung in Iasi.