Antrittsbesuch im Banat

Antrittsbesuch des Botschafters im Banat Bild vergrößern (© DFBB, Lucian Duca)

Botschafter Cord Meier-Klodt besuchte den Banat und lernte dabei eine neue Facette Rumäniens kennen. „Rumänien ist nicht nur Bukarest und das Banat ist nicht nur Temeswar.“

Vom 23. bis zum 26. März sprach er dort mit führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Vertretern der deutschen Minderheit.

Mit dem Bürgermeister von Temeswar Nicolae Robu, Kreisratspräsident Calin Dobra und Präfekt Mircea Bacala führte Botschafter Meier-Klodt Gespräche über die wirtschaftliche Lage des Kreises Temes, die duale Berufsausbildung sowie über die Vorbereitungen Temeswars auf das Jahr 2021, in dem es Europäische Kulturhauptstadt wird.

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Zusammen mit Vertretern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien besuchte der Botschafter das Denkmal der Russlanddeportierten und das Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus, das sich um zahlreiche soziale Einrichtungen und kulturelle Projekte in der Region kümmert. Mit Bischof Martin Roos wiederum sprach er über die Situation der Temeswarer Diözese. Auch traf er die deutschen Kulturmittler, die Leiter der deutschsprachigen Abteilungen der Universitäten, die Vorstände der im Amtsbezirk des Konsulats Temeswar angesiedelten drei Wirtschaftsclubs und besuchte ein großes deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Fahrzeugtechnik und Reifenherstellung. Zudem nahm er an der Jahresversammlung des Forums der Banater Berglanddeutschen teil

Die Temeswarer Lenau-Schule ist berühmt dafür, dass gleich zwei ihrer ehemaligen Schüler heute Nobelpreisträger sind: die Schriftstellerin Herta Müller und der Chemiker Stefan Hell. Jetzt wurde ein neuer Physik- und Chemiesaal in der Schule durch Bürgermeister Robu eröffnet. Der Botschafter informierte sich bei dieser Gelegenheit über Bildungschancen und den Unterricht an dieser Traditionsschule.

Das Banater Bergland wird zum immer beliebteren Tourismus-Ziel, auch für viele Deutsche. Es ist eine Reise wert! Botschafter Meier-Klodt besuchte nach Gesprächen mit der Präfektin Florenta Albu, dem Kreisratspräsidenten Silviu Hurduzeu und dem Bürgermeister von Reschitza Ioan Popa zusammen mit Konsul Rolf Maruhn das Semenic-Gebirge und den Nationalpark Semenic-Cheile Carașului. „Lieber einmal sehen, als hundertmal davon hören!“ so der Botschafter.